Alternative Beschulung Mittweida

Alternative Beschulung Mittweida

 □ Zielgruppe

Zielgruppe sind die Schulverweigerer der Klassenstufen 6 bis 10.

Die Grundlage bildet der Abschnitt 1, §13 SGB VIII für die Durchführung des Projektes und zielt besonders auf Schüler der Klassen 6 bis 10 der Ober- bzw. Förderschulen, die durch Schulabstinenz, gelegentliche, sich aber verstärkende Schulabwesenheit und/oder Verhaltensdefiziten und/oder ungünstige soziale Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind, einen regulären Schulabschluss zu erlangen.

□ Inhalte

Die „Alternative Beschulung Mittweida“ steht mit dem Ziel, Schulverweigerern die Möglichkeit zur Schulpflichterfüllung zu geben und gleichzeitig durch berufspraktische Erprobungen vertiefte Kenntnisse im Rahmen der beruflichen Orientierung zu geben. Dabei sollen auch erste Schritte zur Erlangung der Berufsreife gemacht werden. Die Besonderheit der Maßnahme besteht darin, schulferne, teilweise nicht im Regelschulprozess beschulbare Schüler wieder an den Unterricht heranzuführen und im Rahmen praktischer Berufsorientierung Voraussetzungen zu schaffen, damit diese Schüler, einen Schulabschluss erlangen und dem Ausbildungsmarkt zugeführt werden können.

□ Voraussetzungen

Schulverweigerer der Klassenstufen 6 bis 10 der Ober- bzw. Förderschulen. Des Weiteren zählen als zusätzliche Indikatoren folgende Auffälligkeiten wie Schulangst, -unlust, -verweigerung, -abstinenz, unangemessenes Sozialverhalten, emotionale Beziehungsstörungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Lern- und Leistungsstörungen, , Bewegungs- und Motorik Störungen, Wahrnehmungsstörungen, Aggressivität, Gewaltbereitschaft (externalisiert/ internalisiert) und andere Formen devianten Verhaltens; z.B. Suchtverhalten dazu.

□ Dauer

 bis zur Erfüllung der Schulpflicht